Anpassung

Jetzt handeln, Risiken reduzieren, Chancen nutzen

In vielen Projekten wurden bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung erarbeitet. Auf dieser Seite finden Sie Faktenblätter, die einen schnellen Überblick zu Anpassungsmaßnahmen an unterschiedliche extreme Witterungsereignisse – Starkregen, Hitze, Trockenheit – geben. Mit den Literaturempfehlungen können die jeweiligen Themen vertieft werden.

Im Rahmen des sächsischen Wettbewerbs zum EU-Projekt LIFE LOCAL ADAPT werden im Zeitraum 2018-2021 verschiedene Anpassungsprojekte geplant und für die Umsetzung vorbereitet. Auf der Projektwebseite erfahren Sie mehr über die Gewinner der zwei Wettbewerbe und die geplanten Maßnahmen.

Gute Anpassungsmaßnahmen – mögliche Kriterien zur Bewertung

  1. Wirksamkeit: Die Maßnahme mindert Risiken des Klimawandels dauerhaft bzw. trägt zur Nutzung von Chancen bei.
  2. Robustheit: Die Maßnahme wirkt sich unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus.
  3. Nachhaltigkeit: Die Maßnahme trägt dem Ausgleich aller Interessen (Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft) bestmöglich Rechnung und ermöglicht eine dauerhaft umwelt- und sozial gerechte Entwicklung der Gesellschaft.
  4. Finanzielle Tragbarkeit: Die Maßnahme ist für die Umsetzenden mit vertretbarem Aufwand finanzierbar. Alternative Maßnahmen weisen keinen höheren Nutzen bei gleichen Kosten auf.
  5. Positive Nebeneffekte: Die Maßnahme hat neben der Anpassung an den Klimawandel weitere positive Effekte auf Umwelt, Gesellschaft oder die durchführende Organisation und das Erreichen ihrer Ziele. Diese Effekte treten auch ohne Klimaveränderungen ein.
  6. Flexibilität: Die Maßnahme kann mit verhältnismäßig geringen Kosten modifiziert werden.

Aus dem „Handbuch zur Guten Praxis der Anpassung an den Klimawandel“ (Umweltbundesamt, 2014, Druckversion beim UBA bestellbar).